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Journalismus-Werkstatt

Die Journalismus Werkstatt an der Primarschule Küsnacht wurde von Anne Bagattini geleitet. Die Journalistin und Fachfrau für Begabtenförderung war in den letzten Jahren hauptsächlich im Kulturbereich tätig, und zwar vor allem für die NZZ und die SDA. Die sieben an der Werkstatt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler schrieben zwischen Sommer- und Herbstferien 2016 ganz verschiedene Texte, welche hier erstmals veröffentlicht werden.

Die Journalismus-Werkstatt verfolgt mehrere Ziel. So sollen Schülerinnen und Schüler :

  • die wichtigsten journalistischen Textsorten kennenlernen.
  • Ÿ Artikel verschiedener Textsorten verfassen.
  • Ÿ Einblick in den Berufsalltag einer Journalistin gewinnen.
  • Ÿ ihre Freude an der Sprache lebendig erhalten

Wir hoffen, dass euch die Texte gefallen und freuen uns über Kommentare dazu!

 

Spass und Spiele

Ein Abend in der Mädchenriege Küsnacht

Autorin: Noemi

„Ist Nina hier?“ fragt die Mädchenriegen Leiterin „Nein, sie ist krank“, antwortet Nina selbst. In der Mädchenriege für die  4. – 6. Klasse machten wir an diesem Montagabend zuerst ein Fangis. Es gab drei Fänger. Wenn jemand gefangen wurde, musste sie in den schwarzen Kreis sitzen und warten bis sie jemand an den Beinen herauszog, dann konnte sie wieder mitmachen. Die Mädchenriege Küsnacht gibt es seit siebzig Jahren. Das Training findet in drei Gruppen am Montag statt. Immer im Frühling gibt es einen Jugendsporttag. Als alle gefangen wurden, stellten wir alles fürs Trampolinspringen auf. Wir stellten zwei Bahnen auf: Zuerst kam ein Trampolin und hinten dran eine dicke Matte. Um die dicke Matte legten wir kleine Matten. Am Anfang durften wir drei mal einfach irgendwie springen. Dann machten wir einen Strecksprung, Strecksprung halbe Drehung und das Päckli. Dann übten wir zuerst die Sprungrolle ohne Seil und dann mit. Zuletzt durften wir nochmal so springen wie wir wollten. Ein paar Mädchen rannten wenn man Anlauf nahm einfach hinein. Kurz bevor wir aufhörten machten wir noch ein Strandfangis. Das ging so: Man musste in zweier Gruppen machen und nebeneinander auf den Bauch liegen. Zwei Kinder fingen an: einer fing der andere rannte davon. wenn sie nicht mehr rennen mochte legte sie sich irgendwo neben jemand anders. Jetzt musste der auf der anderen Seite losrennen. Ich gehe gerne in die Mädchenriege, weil es Spass macht Spiele zu spielen.

 

Birdy Konzert im Kongresshaus

Zusatzkonzert mit Birdy

Autorin: Leonie

Es lag eine fröhliche und aufgeregte Stimmung im Kongresshaus. Die Bühne war voller Instrumente und im Vordergrund spielte zuerst ein nicht so begabter Gitarrist der meinte er sei der Beste der Welt. Als nach einer Stunde endlich Birdy auftrat, kreischten die Leute oder schauten sie einfach nur an und sahen so aus, als hätten sie schon lange nicht mehr lachen können. Es gab auch Männer die lustlos auf die Bühne schauten (wahrscheinlich mussten sie das Essen bezahlen und kamen nur mit weil es die Frau so wollte)

Birdy begann mit dem Song „Wings“. Die erste Viertelstunde war voll cool doch danach war es so langweilig, dass sehr viele Leute gegangen sind. Ein paar Leute sind sogar fast eingenickt.

Nach einer gefühlten Ewigkeit begann Birdy dann mit ihren Hits „Skinny Love, People help the People“ und dann kam noch ihr neuster Hit „Keeping your Head up“. Am Ende gab Birdy noch einmal alles und tanzte wie wild auf der Bühne. Die Stimmung war ziemlich verschieden nach dem Konzert, einige fanden alles super die anderen fanden es überhaupt nicht gut. Die einen hat die Musik so mitgenommen das sie fast weinen mussten. Der grösste Teil der Menschenmasse waren sehr berührt.

 

Bugatti ist verschwunden

Autorin: Daria

Am Donnerstag Abend haben wir einen Kater bekommen. Sofort hat er sich unter dem Schrank versteckt und war die ganze Nacht dort. Auch am Morgen als wir in die Schule losgingen war er noch dort. Als wir von der Schule nach hause gekommen waren fanden wir ihn nicht. Unter dem Schrank war er nicht mehr. Wir dachten, dass er vielleicht vom Balkon runtergesprungen ist, da dieser offen war und nur die Jalousien unten waren. Wir haben nicht länger gewartet und haben sofort dem Tierarzt bescheid gesagt. Dann haben wir Flyer aufgehängt. Und versucht ihn mit Futter anzulocken. Stattdessen haben wir eine andere Katze angelockt. Als das nicht funktioniert hat haben wir einfach in ganz Küsnacht herum gesucht und gesucht. Bis es Abend geworden war. Am nächsten Morgen um 04.00 haben wir ein leises miauen in einem Spalt hinter der Geschirrspüler gehört. Wir wussten nicht wie er dort reingekommen war und waren sehr erleichtert das Bugatti doch nicht abgehauen ist!

 

Der Schulbus

Der Bus, der die Küsnachter Zukunft fährt

Autor: Toni

Der Erste Bus fährt fast immer 5min. später ab als auf dem Busfahrplan. Wieso ist das so? Die Antwort ist einfach: „Es gehen sehr wenige Schüler auf den Ersten Bus, darum wartet der Busfahrer immer 5min. bis der Bus mindestens 10 Schüler drin hat“, sagt der Busfahrer. So muss der Busfahrer nicht immer 3mal fahren. Deshalb empfehle ich dass man auf den Ersten Bus geht um definitiv vor dem Schulanfang in der Schule zu sein.

Doch es gibt auch eine andere Frage die sich Schüler stellen: „Wieso nervt der Blaue Knopf den Busfahrer?“ Erst müssen wir den Grund für den Blauen Knopf kennen. Der Busfahrer sagt: „Der Blaue Knopf ist sozusagen ein S.O.S. Zeichen für den Busfahrer und man sollte nicht damit spielen und ihn nur im Notfall nutzen!“ Darum nervt es den Busfahrer denn er weiss nicht ob es ein Notfall ist oder ein Streich. „Wenn man den Blauen Knopf zu oft als Streich benutzt kann das sogar zu Busverbot führen!“

Busverbot ist ein gutes Stichwort für unsere nächste Frage: Was muss man tun für Busverbot? „Die Gründe für Busverbot sind sehr verschieden, doch es gibt sehr oft passierende Gründe für Busverbot: z.b. das Stehen im Bus während der Fahrt, das beschädigen des Busses sowie mit sehr dreckigen Schuhen den Boden verschmutzen oder sich zu oft nicht anschnallen“, erklärt der Busfahrer

Aber was macht der Busfahrer ausserhalb der Schulzeiten? Er macht ganz normalen Linienverkehr wie alle anderen Busfahrer.

Und jetzt lernen wir etwas über die “Regeln“ die die Schüler selbst gemacht haben. Eine der bekanntesten “Regeln“ ist dass die Coolen ganz hinten sitzen wo es statt zwei Zweierreihen eine Viererreihe gibt, dort hört man oft Justin Bieber Musik u.s.w. Doch die Coolen sind nicht egoistisch und haben den ganzen platz für sich allein, sondern sie teilen ihn mit den Erstklässlern. Im Bus ist es normalerweise friedlich, doch manchmal kommt es zu kleineren Streitereien.

Die Firma die den Bus besitzt ist übrigens Ryffel Uster™. Neben der Bushaltestelle ist die Baustelle fürs neue Schulhaus das 2018 fertig gebaut wird. Dann gibt es keinen Schulbus mehr, doch eine richtig coole neue Schule.

 

Interview mit Rolf Brand

Autorin: Noëlle

R. Brand ist Hausabwart im Schulhaus Goldbach/Erb60 Jahre alt und glücklich verheiratet.Er hat 4 Kinder und die älteste Tochter ist 34.Sein Lieblingstier ist die Katze.Und die Lieblingsfarbe ist Blau und das Lieblingsessen  Mexikanisches Currygeschnetzeltes.

1. Was haben sie für eine Ausbildung? Ich hatte eine Ausbildung als Zustellungsbeamte bei der Post. Und Landwirt habe ich auch noch gelernt und Forstarbeiter war ich ebenfalls.

2. Wie lange sind sie schon Abwart? Seit 1995 also 21 Jahre lang.

3. Wieso haben sie diesen Job ausgewählt? Weil er sehr vielseitig ist.

4. Was war ihr schönstes Erlebnis? Wen die Kinder strahlend in die Schule kommen.

5. Und was war das blödste? Ja halt wenn die Kinder so blöde Streiche spielen, die nicht lustig sind.

6. Was ist der Unterschied zwischen den Schulhäusern Goldbach und Erb? Also im Erb hat es mehr Wiese was schön ist.

So und das wars!!!!!!

 

Affen betäuben ist schwierig!

Interview mit der Küsnachter Tierärztin Miriam Kündig

Autorin: Daria

1. Wollten Sie als Kind auch schon Tierärztin werden?

Als Kind hatte ich sehr viele Berufswünsche, richtig entschieden hatte ich mich erst nach der Matur.

2. Wie lange sind sie schon Tierärztin, und wo überall haben Sie bis jetzt gearbeitet?

Ich bin schon seit 15 Jahren Tierärztin, bisher habe ich in der Gegend von Zürich gearbeitet. Einmal habe ich für ein Jahr auf der Südseeinsel Cook Islands gearbeitet. Für ein halbes Jahr arbeitete ich schon mal in einem Zoo in Singapur.

3. Was gefällt Ihnen am besten an Ihrem Beruf?

Ich finde es super mit Tieren zu arbeiten. Aber auch die Arbeit mit deren Besitzern macht mir grossen Spass. Mich interessiert auch die Wissenschaft der Medizin der Viren und Bakterien und so.

4.  Welche Tiere und mit welchen Krankheiten kommen am häufigsten in die Praxis?

Am häufigsten kommen Hunde und Katzen in unsere Praxis. Die haben oft Wunden und Verletzungen, Magen und Darmprobleme, Durchfall, Augenprobleme und Allergien.

5. Haben sie manchmal Schwierigkeiten beim Operieren oder bei sonst etwas?

Wenn es ganz komplizierte Krankheiten sind übernehmen es nicht wir, sondern ein Spezialist zu dieser Krankheit. Wenn es einen Autounfall oder etwas ähnliches gegeben hat, kommen die Tiere ins Spital.

6. Wie fühlen Sie sich dabei, wenn Sie einem Tier geholfen haben?

Ich bin sehr zufrieden und denke: Jetzt geht es dem Tier dank mir gut. Auf dem Weg nach Hause denke ich mir, dass ich eine sinnvolle Arbeit habe.

7. Was ist das Lustigste, was Ihnen als Tierärztin bisher passiert ist?

Als ich im Zoo in Singapur gearbeitet habe, musste ich mal eine Affengruppe zur Untersuchung mit Betäubungspfeilen betäuben. Da habe ich versehentlich alle Pfeile verschossen! Und wir mussten alle lachen.

8. Haben Sie selber auch Haustiere?

Ich habe einen vierjährigen Kater Namens Baloo. Manchmal nehme ich auch Tiere aus der Praxis zu mir, damit sie nicht so alleine in der Praxis sind. So waren bei mir Zuhause schon: ein Meerschweinchen, eine Schildkröte und sogar schon ein kleiner, verletzter Rabe.

Autorin: Daria

 

Interview mit Claudio Micheli (Mitch)

Autor: Basile

Gestern, der 25. September 2016, haben die Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher entschieden: die ZSC Lions Eishockeyarena soll gebaut werden.

1Wann fangen sie an zu bauen? Wann wird das neue Stadion eröffnet?

Der Baubeginn ist für 2019 geplant, die Eröffnung ist für 2022 vorgesehen.

2. Wieso wollte der Verein ein Neuen Stadion?

Gut das Problem ist sicher mal, dass die NLA Mannschaft im ZSC zu viele Sperrdaten hat, auch weil im Hallenstadion Konzerte stattfinden und darum ist es schwierig ein normalen Spielplan zu kriegen. Sie müssen zum Teil am Montag spielen zum Teil am Mittwoch und das ist einfach nicht attraktiv. Das ist der erste Grund. Aber für den ganzen Verein ist es wichtig, dass man auch Eis Möglichkeiten hat. Das nicht nur die grosse Halle gebaut wird, sondern auch die Trainings Halle, welche dann für den Nachwuchs zur Verfügung steht.

3Wie lange war die Entscheidung?

Das Projekt gibt es sicher schon seit über 20 Jahren. Ich bin im Jahr 1993 zum  ZSC gekommen und sie haben damals schon darüber geredet und Standorte gesucht. Sie haben fast jedes Jahr eine neue Idee gehabt. Aber jetzt konkret ist das Projekt seit etwa drei Jahren.

4Wer wollte ein neues Stadion?

Ja gut, da ist der Umbau des Hallenstadion. Sie hatten das Gefühl das alles besser wird aber eigentlich ist es nur noch schlechter geworden. Das neue Hallenstadion ist attraktiver geworden für andere Veranstalter und darum haben wir eigentlich noch weniger Platz gehabt. Zum Beispiel mussten wir das Champions Cup Finale verschieben nach Rapperswil. Unsere Chefs, der Walter Frei und Zahner und der Vorstand sind einfach zum Schluss gekommen, das es eine neue Halle braucht.

5Was ist der Unterschied für den Verein?

Wenn der Verein eine eigene Halle hat, dann können sie bestimmen wann dort gespielt wird. Sie haben keine Konkurrenz von Konzerten, sie können jede freie Minute können sie eigentlich Matches planen ohne Ausnahmen.  

6. Wer darf dort trainieren?

Die Halle wird sicher für den ZSC als erste Mannschaft gebaut, sie sind sicher die Elite Mannschaft. Aber es gibt sicher auch Nachwuchsmannschaften die dort trainieren dürfen.

8Was ist der Unterschied zwischen den Hallenstadion und dem neuen Stadion?

Der grösste Unterschied ist, das es ein reines Hockeystadium wird. Von den Plätzen her sind etwa gleich viele Zuschauer möglich, nämlich etwa 12’000 Zuschauer, wir haben auch Stehplätze ungefähr 2’000. Der neue VIP Bereich wird grösser, so dass man mehr Firmen kann einladen und  sicherlich mehr Geld kann generieren kann. Man hat das Büro, die Trainingshalle, den Kraftraum und die Physio alle unter einem Dach, das ist schon ein grosser Vorteil.

9Wolltest du ein neues Stadion?

Ich habe früher immer gerne im Hallenstadium gespielt, aber ich denke wenn man schaut im Hallenstadium ist die Stimmung nicht mehr so gut.

10Über was freust du dich?

Natürlich freue ich mich auf das neue Stadion. Ich finde es super dass nun auch der ZSC ein reines Eishockeystadion erhält wo man als Zuschauer nicht so weit weg ist wie Hallenstadion. Das gibt automatisch eine bessere Stimmung.

11. Was verändert sich für sie mit dem neuen Stadion?

Ob ich dann noch Trainer bin weiss ich heute noch nicht, ich hoffe allerdings, dass ich immer noch in dieser Organisation tätig bin.